Geschichtliches

Neues vom Dienstag, 3. Juni 2008:

Aus dem Geschichtsbuch

von FW32

(C)

Die Gemeinnützige Siedlungs- und Wohnungsbaugesellschaft Berlin mbH verauslagte für den Zeitraum von Januar bis September 1938 für die Beleuchtung und Unterhaltung des Falterweges 255,48 RM. Diese wurden nach Straßenfrontlängen auf die Bewohner umgelegt. So konnten z.B. auf ein Haus 6,17 RM für 8 Monate Straßenbeleuchtung entfallen.

Eine entsprechende Rechnung habe ich in der Jubiläumsbroschüre „75 Jahre Falterweg“ gefunden.
Neues vom Mittwoch, 14. Mai 2008:

Aus dem Geschichtsbuch

von FW32

(C)

„Die Straße gehörte und Kindern. Wir malten Hopsen auf, spielten Länderklauen, trieben Reifen die Straße hinauf und hinunter, peitschten kleine bunte Kreisel – wenn möglich – um den runden Platz, rasten mit Rollern und alten Holländern straßauf, straßab und lernten auf alten großen Fahrrädern Radfahren.“

So erinnert sich Frau Weinberg an die Zeit zwischen 1945 und 1950. Veröffentlicht sind u. a. auch diese Erinnerungen in der Jubiläumsbroschüre „75 Jahre Falterweg“

Gespielt wird immer noch auf der Straße, denn in der Sachgasse hält sich der Autoverkehr in Grenzen. Nur die Spiele sind andere geworden.

Wissen Sie, was „alte Holländer“ sind, mit denen man die Straße runter rasen kann?
Neues vom Dienstag, 13. Mai 2008:

In königlicher Gesellschaft

(C) pixelquelle.de

Kleine Geschichtskunde für Eichkamper:

Die preußischen Könige benutzten diesen Weg, um von Potsdam zum Charlottenburger Schloß zu fahren. Er begann am Schloß Charlottenburg, führte an der Nordseite des Lietzensees entlang und durchquerte dann den Grunewald.

Im Stadtplan Berlins von 1874 war der Königsweg bereits namentlich auf Charlottenburger Gebiet bis zur Feldstraße (heute Knobelsdorffstraße) eingezeichnet. Der Verlauf veränderte sich im Laufe der Jahrzehnte mehrere Male, bedingt vor allem durch den Bau der Ringbahn und der Avus. Bis in Höhe Werkstattstraße (heute Cordesstraße) hieß er einst Kronprinzessinnenweg.

Quelle: Luise-Berlin

So, jetzt können sich alle Eichkampstraßenbewohner beim nächsten nachbarlichen Gruß königlich stolz an die Hutkrempe fassen.

Mehr über Berlins historische Straßennamen finden Sie hier.
Neues vom Montag, 17. März 2008:

Aus dem Geschichtsbuch

von FW32

(C) www.berliner-verkehrsseiten.de

Über den Busverkehr auf der Avus Anfang der 50er Jahren berichtet Herr Neumann in der Jubiläumsbroschüre „75 Jahre Falterweg“ folgendes:

„Wie wenig die Avus in dieser Zeit sonst aber in dieser Zeit befahren war, erkennt man daran, dass wir Neumanns mehrmals nach Ferienreisen mit dem Hort auf der Avus in Höhe des Bahnhofs Grunewald den Bus verließen und mit unserem Gepäck, das der Busfahrer in aller ruhe auslud, über die Böschung liefen und nach Hause gingen – meine Großmutter hatte auch schon mal ihren Handwagen über die Avus bis zu uns gezogen, weil sie aus irgend einem Grund nicht die Eichkampstraße entlang laufen konnte oder wollte.“

Weiterführende Informationen über die alten Buslinien auf dem Stadtring gibt es hier.
Neues vom Montag, 3. März 2008:

Aus dem Geschichtsbuch

von FW32

(C) www.stadtentwicklung.berlin.de

Ein „richtiger“ Bahnhof, wie man ihn heute kaum noch kennt, war auch unser Bahnhof Grunewald mal. In den Räumen der ehemaligen Drogerie auf Grunewalder Seite und in der Scheune auf Eichkamper Seite wurden Fahrkarten verkauft. Auf jedem Bahnsteig gab es ein Kartenhäuschen, einen Schaffner und einen Kiosk.

So berichtet es Herr Neumann in der Jubiläumsbroschüre „75 Jahre Falterweg“
Neues vom Mittwoch, 27. Februar 2008:

Aus dem Geschichtsbuch

von FW32

(C)

Zur Erinnerung an die „gute alte Zeit“ möchte ich einen Absatz wörtlich wieder geben.

„Zu unserer Freude fuhr jeden Tag der Bolle – Pferdewagen vor. Außerdem gab es im Eichkatzweg einen Bäcker, einen Fleischer und Obst- und Gemüseladen. Der Besitzer brachte uns regelmäßig Ware, anfangs auch noch mit einem Pferdewagen. Als er dann schon ein motorisiertes Dreiradfahrzeug hatte, hängten wir uns mit Vergnügen auf Rollschuhen an seinen Wagen.“

Aufgeschrieben von Frau Heiligendorf und veröffentlicht in der Jubiläumsbroschüre „75 Jahre Falterweg“
Neues vom Donnerstag, 31. Januar 2008:

Aus dem Geschichtsbuch, Teil 2

von FW32

stuwo2

Das Studentenwohnheim im Falterweg wurde in den Jahren 1959/1960 nach Plänen des Eichkamper Architekten Peter Lehrecke auf dem Gelände der Tobis Filmkunst GmbH errichtet. Bauherr und lange Zeit auch Eigentümer war die evangelische Kirche. Der Betrieb des Heimes war defizitär. Deshalb sollte es verkauft werden.

stuwo1Ein pfiffiger Heimbewohner fand jedoch heraus, dass Peter Lehrecke für seinen Entwurf der seinerzeit neuen Wohnformen für Studenten einen 1. Preis erhalten hatte. So beantragte er erfolgreich, dass das Studentenwohnheim als Baudenkmal unter Schutz gestellt wurde.

In Anlehnung an die Jubiläumsbroschüre „75 Jahre Falterweg“
Neues vom Mittwoch, 30. Januar 2008:

Aus dem Geschichtsbuch

von FW32

tattersaal

„Lange bevor an die Besiedlung Eichkamps gedacht war, … , wurde im Königsweg (der jetzigen Eichkampstraße) ein Tattersall gebaut. Das war eine nach seinem Erfinder Richard Tattersall (gest. 1795) benannte Reithalle, in der man Pferde mieten und reiten lernen konnte.

1924 wurde auf dem Grundstück das Filmatelier der Trianon – Film – Atelier GmbH gegründet und aus dem Tattersall wurde das Restaurant „Film-Schloss“. 1926 übernahm die Grunewald - Film-Atelier GmbH das Gebäude und ab 1934 die Tobis Aktiengesellschaft mbH (ab 1938 Tobis Filmkunst GmbH).“

Quellen: Auszug aus der Jubiläumsbroschüre „75 Jahre Falterweg“ sowie www.cinegraph.de
Neues vom Freitag, 28. Dezember 2007:

Es geschah am 28.

von FW32

(C) ststamps.se
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Welchen Jahres und in welchem Monat, das lässt sich leider nicht mehr ermitteln. Aber an einem 28. wurde ein Brief nach Schweden aufgegeben und im Postamt Berlin-Eichkamp abgestempelt. Damals betrug das Porto 50 Pfennig.

Weiß jemand, in welchem Haus sich dieses Postamt befand? Gibt es vielleicht andere spannende Geschichten aus der Vergangenheit, die Sie gern allen Lesern erzählen möchten? Beteiligen auch Sie sich an unserem Blog mit Ihren Beiträgen!
Neues vom Samstag, 8. Dezember 2007:

www.virtual-eichkamp.com

von e18

(C) virtual-eichkamp.com

Unter dieser Adresse findet sich das Internationale Studentenwohnheim "Eichkamp" am Mommsenstadion im Internet.
Neben viel Werbung (zur Finanzierung) habe ich dort einen interessanten Artikel über die Entstehung des Studentenheims gefunden: hier!

Besonders interessant für Geschichtsinteressierte dürfte die Dokumentation zur 60-Jahr-Feier im letzten Jahr sein: Hier finden sich zahlreiche Zeitdokumente und historische Fotos sowie ein Ausschnitt eines NDR-Radiobeitrags von 1955 (hier).

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