e18* - Donnerstag, 6. Dezember 2007, 14:19 schreibt:
Status quo
Das Thema Lärmschutz betrifft offensichtlich nicht nur die Eichkampstraßen-Anwohner sondern dringt auch noch tiefer in die Siedlung vor. Es gibt viele gute Gründe, die für eine Reduzierung der Schallemissionen der AVUS sprechen, u.a. gehört Eichkamp laut aktuellem "Lärmatlas" des Senats zu den am stärksten belasteten Gebieten in der Hauptstadt. Allein Geld ist keins da.
Vor zwei Jahren hat sich eine Gruppe von Eichkampern zu der Initiative "LÄRM-AUS" zusammengeschlossen, die versucht, über eine kostengünstige Lösung den Lärm zu reduzieren: Untersuchungen haben gezeigt, dass bei einer Reduzierung des Tempolimits von derzeit 80km/h auf 60 die Schallemissionen erheblich gesenkt würden. Allerdings zeigt sich die zuständige SPD-Senatorin Junge-Reyer unbeugsam. Der erhebliche wirtschaftliche Faktor der Bundesautobahn erlaube es nicht, Beschränkungen vorzunehmen. Marc Schulte, vormals SPD-Fraktionsvorsitzender in unserem Wahlbezirk sah das anders: In der Auffahrt zur AVUS gelte eh' Tempo 60. Eine Verlängerung bis Höhe S-Grunewald mache den Kohl da nicht fett (siehe auch hier).
Weiterhin stellen sich die Automobilclubs gegen jede Form der Tempobeschränkung (man erinnere sich an das Drama der Tempo-100 Einführung mit Massenprotesten).
Es besteht aber Handlungsdruck beim Senat, denn bis 2008 sollen Lärmminderungsmassnahmen umgesetzt werden. Wir können daher nur alle Eichkamper, die sich ebenfalls vom AVUS-Lärm gestört fühlen, aufrufen, sich der Initiative anzuschließen: Schauen Sie sich auf der Internetseite (hier) um und senden Sie eine Mail an info@laerm-aus.de.
Den "wirtschftliche Schaden" einer Geschwindigkeitsreduzierung von 80 km/h auf 60 km/h auf der AVUS im Bereich Eichkamps, der nach Frau Junge-Reyers Befürchtung wohl den Niedergang der Wirtschaft Berllins bedeuten würde, kann man angesichts eines rechnerischen "Verlustes" von 18 sec getrost als Witz abtuen. Dieser "immense" Verlust auf der rd. 1.200 m langen Strecke träte allerdings nur ein, wenn man schon am Beginn des AVUS-Abschnitts 80 km/h fahren würde, was aber nicht der Fall ist, weil man erst am Beginn der AVUS beschleunigen kann (wie schon Marc Schulte angemerkt hat). Tatsächlich also "verliert" man noch weniger Sekunden
Status quo
Vor zwei Jahren hat sich eine Gruppe von Eichkampern zu der Initiative "LÄRM-AUS" zusammengeschlossen, die versucht, über eine kostengünstige Lösung den Lärm zu reduzieren: Untersuchungen haben gezeigt, dass bei einer Reduzierung des Tempolimits von derzeit 80km/h auf 60 die Schallemissionen erheblich gesenkt würden. Allerdings zeigt sich die zuständige SPD-Senatorin Junge-Reyer unbeugsam. Der erhebliche wirtschaftliche Faktor der Bundesautobahn erlaube es nicht, Beschränkungen vorzunehmen. Marc Schulte, vormals SPD-Fraktionsvorsitzender in unserem Wahlbezirk sah das anders: In der Auffahrt zur AVUS gelte eh' Tempo 60. Eine Verlängerung bis Höhe S-Grunewald mache den Kohl da nicht fett (siehe auch hier).
Weiterhin stellen sich die Automobilclubs gegen jede Form der Tempobeschränkung (man erinnere sich an das Drama der Tempo-100 Einführung mit Massenprotesten).
Es besteht aber Handlungsdruck beim Senat, denn bis 2008 sollen Lärmminderungsmassnahmen umgesetzt werden. Wir können daher nur alle Eichkamper, die sich ebenfalls vom AVUS-Lärm gestört fühlen, aufrufen, sich der Initiative anzuschließen: Schauen Sie sich auf der Internetseite (hier) um und senden Sie eine Mail an info@laerm-aus.de.
Der Siedlerverein unterstützt diese Initiative.
Lärmschutz für Eichkamp